Auefeldschule
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                     Leistung macht Schule (LemaS) -                       Eine Iniitiative von Bund und Ländern

LemaS ist ein auf 10 Jahre angelegtes Projekt.

 

Ausgewählte Schulen sollen an ihren Standorten erproben, wie leistungsstarke Schülerinnen und Schüler sowie Begabungen besser als bisher gefördert werden können.

Erprobungsphase: 2018 - 2023

Multiplikationsphase (= Phase, in der die Versuchsschulen anderen Schulen ihre Ergebnisse übermitteln): 2023 - 2028

 

Wir gehören dazu und hier erfahren Sie, was wir bisher umgesetzt und erprobt haben und was noch vor uns liegt.

 

Was bisher geschah:

 

- Fortbildung des Kollegiums mit dem Schwerpunkt der Begriffsbildung

- Erstellung eines Handouts für neue Lehrkräfte

- Besuche verschiedener Kongresse durch das Schulleitungsteam

 

- Einigung: "Leistungsförderung als 'Breitensport' in den Jahrgängen 1 und 2". Das bedeutet, dass (Projekt)Angebote

  für ganze Klassen oder Jahrgänge organisiert werden.

                  "Leistunsförderung als 'Spitzensport' in den Jahrgängen 3 und 4". Das bedeutet, dass in diesen Jahrgängen

  auch individuelle Förderungen gezielt für kleine Gruppen angeboten werden.

 

- Angebot von Forderkursen für leistungsstarke Schülerinnen und Schüler in Mathematik und Deutsch in den

  Jahrgängen 3 und 4, soweit zeitlich und personell möglich (je einmal pro Woche eine Stunde).

  Diese werden im optimalen Fall durch eine Fachlehrkraft abgehalten, die den Fachunterricht in mindestens

  einer dieser Klassen hält und die Schülerinnen und Schüler daher kennt.

  Findet der Forderunterricht einmal pro Woche parallel zum Fachunterricht statt, müssen die wichtigsten Aufgaben 

  durch die Schülerinnen und Schüler zu Hause nachgearbeitet werden. In der Regel ist das für unsere leistungs-

  starken Kinder kein Problem. Wenn doch, ist jederzeit die Rückkehr in den Regelunterricht möglich.

- Der Forderunterricht zeichnet sich dadurch aus, dass er inhaltlich aber auch bzgl. der Anforderungen über den

  Regelunterricht hinausgeht. Im Forderunterricht werden den Schülerinnen und Schülern Aufgaben zur Verfügung

  gestellt, die sie bei Interesse auch im Regelunterricht bearbeiten können, wenn sie mit den eigentlichen Aufgaben

  früher fertig sind.

 

- Durchführung der Lesediagnostik "quop" in allen Klassen

  "quop" ist ein Leseförderprogramm der Universität Münster.

  Die Lesefertigkeiten der Kinder werden über das ganze Schuljahr hinweg am PC getestet. Die Ergebnisse fließen

  NICHT in die Noten ein. Zu den Ergebnissen gibt es das genau passende und abgestimmte Fördermaterial. Mit

  diesem Material (Lesesportler: Leseslalom zu Lesegenauigkeit, Lesesprint zur Lesegeschwindigkeit und Lesekanu

  zum Leseverständnis) sollen die Kinder einmal pro Woche ihre Lesefertigkeiten trainieren.

  Die Wirksamkeit des Programms wurde bereits durch Studien bestätigt.

  Im Jahrgang 1 wird nur diagnostiziert. Hauptziel ist, dass die Kinder sich an das Programm gewöhnen, sodass die

  Lehrkräfte spätestens in der zweiten Klasse eine korrekte Einschätzung durch das Programm erhalten.

  In den Jahrgängen 2-4 werden alle Klassen diagnostiziert. In vielen Klassen wird auch das Fördermaterial eingesetzt.

  Die Nutzung des Materials ist bisher nicht verbindlich.

 

- Förderung im Regelunterricht

  Wir haben uns verabschiedet von der "Förderung" durch "Ich habe hier noch ein Arbeitsblatt für dich!". Es zeigt sich,

  dass das Angebot von mehr Arbeitsblättern, die keine neuen Anforderungen enthalten, nicht der richtige Weg für 

  leistungsstarke Schülerinnen und Schüler ist. Warum sollten die Kinder noch mehr Aufgaben bewältigen, die sie

  bereits können? Daher wurden ...

  ... für viele Kinder Forderhefte statt der normalen Arbeitshefte angeschafft. Die Kinder arbeiten so an denselben

     Inhalten, aber auf einem höheren Niveau

  ... Knobel- und Lernspiele in den Klassen zur Verfügung gestellt

  ... die Methode des Compactings vorgestellt und erprobt. Dabei wird den Kindern freigestellt, mit den schwierigsten

     Aufgaben der Lerneinheit zu beginnen. Bearbeiten sie diese richtig und ordentlich, müssen sie die leichteren

    Aufgaben sowie die Übungsaufgaben nicht mehr erledigen. Stattdessen können sie sich z. B. einem eigenen Projekt

    widmen. Bzgl. des Einsatzes dieser Methode befinden wir uns aber noch auf dem Weg.

 

In der Bildergalerie sehen Sie Beispiele erfolgreicher Förderung und Unterrichtsprodukte von leistungsstarken Schülerinnen und Schülern aus dem Englisch- und Deutschunterricht:

- Aufgaben am Computer erstellt von einer Schülerin für ihre Klasse zum Thema "nature"

- Einen auf Englisch gehaltenen 45 Minuten langen Vortrag über die ISS mit anschließendem Quiz

- Buchvorstellungen

- Urkunde der 4b zum ersten Platz für die Teilnahme bei "Medien machen Schule - Kinderreporter"

 

Und das liegt noch vor uns:

 

- Erprobung der "Knobelaufgabe der Woche" in Mathematik: Ein offenes Angebot für alle Schülerinnen und Schüler

  der Jahrgangsstufen 3-4. Jede Woche kann eine Knobelaufgabe, die im Foyer ausliegt, gelöst werden. Ab einer

  bestimmten Anzahl richtig gelöster Aufgaben gibt es eine kleine Aufmerksamkeit.

 

- Ausbildung von zwei Beratungslehrkräften "Begabungsförderung"; zurzeit Frau Rudolph mit der Diplomausbildung des European Councils of High Ability des Internationalen Zentrums für Begabungsförderung an der Universität Münster sowie Frau Blum mit der Ausbildung des Landes Hessen in Zusammenarbeit mit der KARG-Stiftung

 

- Zusammenarbeit mit außerschulischen Institutionen zur Ermöglichung von Projekten und Entdeckung von

  Begabungen in allen Jahrgängen

 

- Förderung der eigenständigen Projektarbeit leistungsstarker Schülerinnen und Schüler im Forderunterricht, sodass

  diese in die Lage versetzt werden, erfolgreich und selbstständig an eigenen Projektthemen zu arbeiten.

 

- Weiterentwicklung der Förderung im Regelunterricht

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