Die Auefeldschule bietet ihren Schülerinnen und Schülern im Rahmen des frühen Fremdsprachenunterrichts neben der englischen Sprache auch Französisch zur Wahl an.
Der Französischunterricht findet nicht im Klassenverband, sondern klassenübergreifend in der Organisationsform eines Kurses statt. Die Kinder, die Französisch als Fremdsprache gewählt haben, werden im so genannten « Salon français » unterrichtet.
Während die räumlichen Bedingungen der Klassenräume meist nur die Gestaltung einer English corner zulassen, wird im « Salon français » die ganzheitliche Beschäftigung mit der französischen Sprache und der Landeskunde erfahrbar.
Mit der Gestaltung und Bestückung des Französisch-Raumes wurde eine Lernumgebung geschaffen, welche die Kinder in hohem Maße motiviert und zu selbstständigem Lernen anregt. Durch die Forcierung des autonomen Lernens wird eine Basis für das lebenslange Lernen geschaffen, da den Kindern die Möglichkeit einer individuellen Beschäftigung mit authentischen Materialien und verschiedenen Medien gegeben wird.
Die Einrichtung und die zur Verfügung gestellten Materialien haben Aufforderungscharakter…
Zur Wandgestaltung haben wir bei den großen Schulbuchverlagen kostenlose Plakate bestellt, die eine Landkarte von Frankreich, Stadtnetze von französischen Städten oder die Verbreitung der französischen Sprache, die Frankophonie, veranschaulichen bzw. abbilden. Aufgeklebt auf einen Fotokarton bietet das daraus entstandene Bild einen farbenfrohen Anblick. Über das deutsch-französische Jugendwerk lassen sich weitere ansprechende kindgemäße Plakate beziehen, worauf „Asterix & Obelix“ oder „Der kleine Prinz“ für die deutsch-französische Freundschaft werben.
Der Klett-Verlag bietet aufbereitete Märchenbücher an, die durch den hohen Bildanteil und anschließende Quizfragen und Aufgaben in Form von Rätseln oder Suchwörtern die Lesemotivation der Kinder fördern.
Bild-Wort-Wörterbücher unterstützen zudem die selbstständige Erschließung von Texten in Form von Bilderbüchern, Sachbüchern, Spielanleitungen o. ä.
Der Besuch des France Mobiles, welches über das „Bureau du Livre de Jeunesse“ in Frankfurt bestellt werden kann und eine Initiative der Kulturabteilung der französischen Botschaft und der Robert-Bosch-Stiftung ist, bereicherte die Ausstattung des Französischraumes um Lieder-CDs, die auch Fingerspiele und Abzählreime enthalten, „Drehscheiben“ zur Bildung eigener französischer Sätze, Kartenspiele mit französischen Zahlwörtern usw.
Die Kinder können den Raum jederzeit mitgestalten, sei es durch eigene Bilder oder selbst verfasste und gestaltete Gedichte oder das Zusammenbauen des Miniatur-Eiffelturms aus Holz.
Ein Computer, der fester Bestandteil des « Salon français » ist, bietet die Möglichkeit mit zwei unterschiedlichen Lernprogrammen die fremde Sprache zu erlernen.
Zudem ermöglichen französische Zeitschriften, Bilderbücher und Spiele einen authentischen und damit interkulturellen Zugang zur französischen Sprache und landeskundlichen Aspekten.
Der sehr erfolgreiche Förderverein der Auefeldschule finanzierte einen Großteil der Anschaffungen, u. a. eine Sitzgruppe, die aus einer blauen und einer roten abwaschbaren Kunstledercouch sowie einem weißen Tisch besteht.
Auch die Rückwand des raumteilenden Regals wurde mit farbigem Fotokarton in den Farben der französischen Flagge verkleidet. Die Fächer des Regals sind sowohl mit dem französischen Wort als auch mit der deutschen Übersetzung gekennzeichnet.
Schmückende Flashcards, die durch die Bild-Wort-Assoziationen die Bedeutung des veranschaulichten Wortes erkennen lassen, helfen bei der selbstständigen Bearbeitung von Arbeitsblättern, Ausmalbildern oder Basteleien.
Auch so genannte Mots-images sind möglich und motivieren die Kinder in hohem Maße, da sie die Wortschatzarbeit erleichtern. Dabei wird das Schriftbild so gestaltet, dass das Wort selbsterklärend ist: |